Paarberatung: Alleine oder gemeinsam?

Bei einer Paarberatung müssen nicht zwangsläufig immer beide Partner anwesend sein Der Vorteil in der  gemeinsamen Paarberatung besteht jedoch darin, dass die unterschiedlichen Sichtweisen der Partner in einer neutralen Umgebung angesprochen werden können. Auch kann das Paar in der gemeinsamen Beratung einen anderen Umgang miteinander ausprobieren.

Manchmal gibt es jedoch Themen, die nicht vor dem Partner angesprochen werden sollen.

Ein häufiges Konfliktthema ist zum Beispiel Sexualität. Vielen fällt es schwer, dem Partner die eigenen sexuellen Bedürfnisse und Vorstellungen zum Sex mitzuteilen. 

Noch heikler wird es, wenn ein Partner sich trennen will, aber sich nicht traut, das anzusprechen. 

Für solche sensiblen Themen ist es mitunter sinnvoll, Einzelsitzungen mit beiden Personen zu vereinbaren.

Falls der andere Partner nicht bereit ist, an der Paarbeziehung zu arbeiten, kann ebenfalls Einzelberatung hilfreich sein. 

Welche Risiken birgt eine Paarberatung?


Oft suchen Paare Hilfe in der Beratung, wenn sie in der Beziehung nicht mehr vorankommen und sie sich immer wieder im Kreis drehen. Auch wenn sie diesen Kreislauf durchbrechen wollen und Veränderungen ersehnen, fallen diese Veränderungen nicht immer in der gewünschten Richtung aus. Eine Paarberatung kann auch darauf hinauslaufen, dass einer oder beide die Beziehung beenden wollen.

In der Paarberatung können zudem sehr schmerzhafte Themen auftreten.